Multiplayerspiele gibt es wie Sand am Meer. Die Aufbau- und Strategiespiele bzw. Wirtschaftssimulationen (WiSim) Farmerama und FarmVille heben sich allerdings stark hervor, da es zwei mehrfach preisgekrönte Browsergames mit einer boomend immens großen Spielerzahl sind. Der eigene Bauernhof will bewirtschaftet werden, Felder werden bestellt und Tiere gezüchtet. Beide Spiele sind kostenlos. Es gibt große Communities der Multiplayerspiele. Während FarmVille nur über die Communities Facebook und MySpace spielbar ist (77 Millionen Nutzer), ist Farmerama ein eigenständiges Online Game. Nachteil ist hierbei, dass jeder Erfolg wie z.B. der Kauf einer neuen Hütte via Facebook an alle Freunde im Newsfeed mitgeteilt wird. Farmerama ist mittlerweile auch über Apps der sozialen Netzwerke MeinVZ, StudiVZ und SchülerVZ spielbar. Hier werden die Kontakte weniger über Newsfeeds belästigt; letztere Communities zeichnen sich auch durch das deutsche Online-Prüfsiegel „Sicher im Netz“ aus.

Im Echtzeit-Strategiespiel FarmVille ist alles möglich. Bunte Kühe, Schafe mit Herzchen, exotische Tiere wie Rentiere oder Einhörner bevölkern die Ställe genauso wie gewöhnliche Schweine oder Hühner. Diese Tiere liefern dann entweder Eier, Milch, Trüffel oder einfach nur Fell. Man braucht sie allerdings nicht füttern oder wässern. Streicheln darf man sie, Hunden kann man durchaus Kunststücke beibringen. Auch das Felder anlegen und bepflanzen ist einfach. Pflügen, säen, warten, ernten. Verpasst man allerdings den richtigen Zeitpunkt, verwelken die Pflanzen. Bäume können auch angepflanzt werden. Sie können nach wenigen Tagen geerntet werden. Gebäude spielen in diesem Game eine größere Rolle. Sie können erweitert und ausgebaut werden. Es gibt Scheunen, Ställe und Handwerksbetriebe. Ein wichtiger Bestandteil sind die Nachbarn. Sie können Geschenke machen, die Felder düngen oder für die verschiedenen Aufgaben und Ausbauten Material stiften. Es ist ein richtiges MMO.

Das Game Farmerama ist etwas anspruchsvoller und das Pflanzen, Anbauen, Züchten und Ernten ist hier etwas komplizierter. Man muss seine Felder bewässern und düngen und Tiere müssen gefüttert werden. Wer seine Ernte verkaufen möchte, muss den Markt besuchen. Am Anfang stehen hierfür jedoch noch nicht viele Samen zur Verfügung. Erst wenn der Gamer ein bestimmtes Level erreicht hat, kann er mehr pflanzen. Je nach Level kann man auch Tiere züchten oder bekommt Zugang zu anderen Bereichen des Spiels. Das Online Game setzt auf verschiedene Events, die für den Spieler einen Vorteil bedeuten. Außerdem kann man Quests erledigen, um besondere Dinge und Gegenstände freizuschalten. Auch hier gibt es Nachbarn, mit denen man kommunizieren kann und die vor allem Erfahrungspunkte bringen. Die Nachbaranzahl des MMO (Massen-Mehrspieler-Online-Gemeinschaftsspiel), ist auf 17 Nachbarn begrenzt. Das abwechslungsreiche Farmerama zeichnen eine besonders gute Grafik, witzige Animationen und Soundeffekte aus.

Beiden Browsergames ist gemein, dass es zwei Strategiespiele ohne kriegerische Aspekte sind. Man muss sich mit den Nachbarn verbünden um zu gewinnen anstatt wie z.B. in dem von Zynga enwtickelten Game „Mafia Wars“ unter Konkurrenten um knappe Ressourcen zu kämpfen. Spielekritiker Jonathan Blow äußerte jedoch, dass dies auch dazu führe seine Freundschaften auszubeuten.

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2 Kommentare zu “Hof sucht Bauer: FarmVille und Farmerama”

  1. Default avatar speedy131
    Farmerama-Username: speedy131

    10:16 on Juli 25th, 2014

    suche dringend neue Nachbarn!! Level egal!! Freu mich über jede Anfrage.

  2. Default avatar new here
    Farmerama-Username: new here

    14:21 on September 16th, 2012

    ha,new here

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